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Es lebe die Kurzgeschichte

Veröffentlicht am 01.08.2018

Es ist schon eine Krux mit dem Schreiben, wenn es nur ein Hobby ist und man seinen Lebensunterhalt mit einem Vollzeitjob bestreiten muss. Man muss Prioritäten setzen, und da bleibt nicht viel Zeit zum Schreiben. Ich arbeite ja immer noch an meinem Erstling Moloka'i (Arbeitstitel), aber bei dem Tempo wird es noch gut anderthalb Jahre dauern, bis es fertig ist. Und dann habe ich natürlich viele Ideen. So viele, dass es teilweise schwierig ist, Moloka'i nicht zu verwerfen und gegen eine neue Eingebung auszutauschen. Nur wäre mir dann nicht wirklich geholfen, denn danach hätte ich dasselbe Problem: Zu wenig Zeit und zu viele Ideen.

Also mache ich aus der Not eine Tugend, und setze meine Ideen in der knappen Zeit, die mir zur Verfügung steht, in der Form um, die ich auch umsetzen kann: Als Kurzgeschichte. Und wisst ihr was? Es gefällt mir sogar. Rein in die Handlung, ohne lange Einleitung und Vorstellung der Protagonisten, Konzentration auf das Hauptthema, und das Beste: ein offenes Ende. Im Optimalfall nach einer letzten, überraschenden Wendung.

Es kommt also noch mehr. Weil es mir gefällt. Und ich hoffe, euch auch...